Es spukt!

Die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel, der Herbst ist eindeutig da. Und auch wenn in unserer Familie Halloween nicht als solches gefeiert wird, ist es doch mittlerweile überall präsent, vor allem auch für die Kinder. Die Große fragt schon seit Tagen, wann endlich Halloween sei und redet von kaum was anderem als Hexen, Kürbissen und Gespenstern. Da kam mit das Probeplotten ganz recht, an dem ich für STOFFdSIGN teilnehmen durfte.

Es gab einmal eine kleine Hexe und dann auch noch ein zuckersüßes Gespenst hinterher. Beide Dateien sind in den gängigen Formaten erhältlich und auch für Anfänger super gut geeignet. Es gibt sowohl die Hexe, als auch das Gespenst in zwei Varianten: einmal richtig ausgeschnitten, mit Umrandung (diese Beispiele habe ich genommen) und einmal invers, wo die Hexe und das Gespenst quasi als Silhouette zu sehen sind.

Ihr könnt alles einfarbig gestalten, wie ich es beim Gespenst gemacht habe, oder aber die Gruppierung sehr einfach lösen, so wie ich es im Beispiel der Hexe gemacht habe und dann einzelne Teile in einer anderen Farbe machen.

Beide Kinder lieben ihre neuen „Halloween-Pullis“ und ich finde ja, die sind durchaus ganzjährig einsetzbar und nicht nur auf die gruselige Jahreszeit beschränkt.

Ihr bekommt die Datei bei STOFFdSIGN – derzeit als Freebie! Dazu müsst ihr aber schnell sein, denn kostenlos ist die Datei nur bis Halloween!

Und natürlich enthält dieser Beitrag Werbung, denn die Datei wurde mir im Rahmen des Probeplottens zur Verfügung gestellt.

Verlinkt bei: Sewing Elch Plotterparty

Herbstlicher Samstagsplausch

Es wird kühler draußen, heute morgen war es schon sehr neblig und wir haben in der Nachbarschaft schon die ersten Kastanien sammeln können. Ich liebe ja den Herbst. Eigentlich mag ich alle Jahreszeiten, aber Herbst und Frühling sind mir am liebsten. Der Herbst hat so etwas von zur Ruhe kommen, nochmal ein paar schöne sommerliche Tage, aber immer öfter auch Gelegenheit für Tee und Kuscheldecke.

Wir wuseln uns hier so durch die Tage. Die Kinder waren seit Kita-Beginn vor einem Monat natürlich beide schon wieder einige Tage krank zuhause, die Erkältungssaison ist im vollen Gange. Aber damit habe ich gerechnet und das wird wohl auch so weiter gehen… Schule läuft, erstaunlich gut wie ich finde, es tut gut wieder in Action zu sein.

Nur das Handarbeiten hat in den letzten Wochen gelitten. Ohne meine zweiwöchigen Nähtreffen mit Freundinnen hätte ich wohl absolut gar nichts genäht in der Zwischenzeit und auch zum Stricken bin ich kaum gekommen. Immerhin habe ich ein wenig an meinem Harry Potter Pulli weitergearbeitet und gestern meinen Celestarium Shawl wieder ausgepackt.

Und tatsächlich habe ich meine im Juni begonnenen Socken fertig bekommen. Ein bisschen was hat sich also doch getan!

Das große Kind hatte Geburtstag und natürlich durfte ein Geburtstagsshirt nicht fehlen. Wir haben nur in sehr kleinem Rahmen gefeiert. Am eigentlichen Geburtstag waren Oma und Opa da, am Samstag danach durften drei Freundinnen, die sie in der Kita jeden Tag sieht zu einem kleinen Kindergeburtstag kommen. Es war ein sehr schöner Tag.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und eine angenehme Woche. Der Post wird verlinkt beim Samstagsplausch, schaut dort gerne mal vorbei.

Kommt ein Vogel geflogen…

Das obligatorische Vorweg: der Beitrag enthält Werbung. Die gezeigte Datei wurde mir im Rahmen eines Designplottens zur Verfügung gestellt.

Die Tochter hat festgestellt, dass sie doch tatsächlich ein Langarmshirt ohne Aufdruck im Schrank hat. Oh Schreck, das geht natürlich gar nicht! (Wobei ich es ja eigentlich ganz praktisch finde, so zum kombinieren ;)). Da kam mir dann der Designplott-Aufruf von STOFFdSIGN sehr gelegen. Ich durfte daran teilnehmen und habe mich für die Datei „Piepmatz“ entschieden. Diese Datei gibt es in drei Versionen: in der Mädchenvariante, der Jungsvariante und neutral.

Ich habe die neutrale Version geplottet, zum einen ist es dann für beide Kinder gut nutzbar, zum anderen erinnere ich an meinen Artikel vom August zu diesem Thema 😉

Um der Tochter und ihren Vorlieben gerecht zu werden, habe ich lila Glitzerfolie verwendet und das Mäuschen damit sehr glücklich gemacht. Auch ich bin sehr zufrieden mit der Datei. Ich möchte noch Fensterbilder für die Kinder machen, passend zum Herbst und der Sohnemann will auch noch einen Vogel auf dem Shirt haben 😉

Die Datei und einige weitere schöne Dateien, sowie auch Stoffe bekommt ihr im Online-Shop von STOFFdSIGN.

Wochenendgewerkel

Hier muss dringend mal wieder etwas mehr Aktivität einziehen. Also heute mal wieder ein Wochenrückblick, mit speziellem Blick auf das aktuelle Gewerkel am Wochenende.

In den letzten Wochen habe ich, wie ja schon gesagt, kaum etwas geschafft. Zum Stricken war es mir einfach zu warm und zum Nähen hatte ich oft keine Motivation. Irgendwie fehlten mir immer die richtigen Kombistoffe und ich war mit allem was ich so an Stoff da hatte unzufrieden. Aber ich habe mir fest vorgenommen erst mal wegzunähen bevor ich neu kaufe, denn eigentlich habe ich jede Menge Stoff im Keller. Ich kaufe also im Moment maximal Bündchen und Uni-Stoffe, wenn ich sonst keine Möglichkeit habe, meine Musterstoffe passend zu kombinieren. Ich hoffe, auf diese Weise mal ein bisschen was loszuwerden. Ich habe fleißig zugeschnitten und werde mich gleich mal an die Nähmaschine begeben.

Beim Stoffe sortieren im Keller habe ich dann festgestellt, dass auch noch einige Stoffe da liegen, für die meine Mäuse mittlerweile eigentlich zu groß sind. Ein sehr niedlicher Bärchenstoff aus dem Adventskalender von Stoff Hamster vom letzten Jahr soll deshalb jetzt in einen Schlafanzug für den Junior verwandelt werden.

Außerdem habe ich auch endlich mal wieder Strickzeug in die Hand genommen. Meine WIPs schmoren alle noch so vor sich hin, heute habe ich am Celtic Myths Shawl gearbeitet, den ich ja mit meiner Schwester gemeinsam stricke. Ich kann sie ja nicht so viel Vorsprung erstricken lassen 😉

Was liegt sonst noch so an? Ich bereite mich auf den Schulstart nächste Woche vor. Es wird spannend. Ich bin ehrlich froh, dass wir in Niedersachsen versuchen einen halbwegs normalen Schulalltag zu ermöglichen. Ich bin ziemlich sicher, dass es für die Schüler sehr wichtig ist, zumindest einen Ansatz von Normalität zu schaffen. Ich gehe andersrum aber auch fest davon aus, dass an den meisten Schulen in diesem Schuljahr sicher zwischendurch mal einzelne Jahrgänge oder auch die ganze Schule in Quarantäne schicken müssen. Und wir sind ja nun zwei Lehrer an zwei verschiedenen Schulen und zwei Kinder in einer Kita, da blüht uns bestimmt mal eine Quarantäne 😉 Trotzdem halte ich es erstmal für den richtigen Weg, auch wenn ich die steigenden Zahlen derzeit mit Sorge betrachte.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche, passt auf euch auf und schaut ab und an mal vorbei 😉

Verlinkt beim Samstagsplausch.

Geht das für einen Jungen?

Ich bin ja auch auf Facebook und Instagram unterwegs, Mitglied in einigen Nähgruppen bei Facebook und folge auf Instagram diversesten Handarbeitsprofilen. Eine Frage, die dort immer wieder gestellt wird und die mir zunehmend sauer aufstößt: „Geht das denn für einen Jungen?“ (Alternativ, aber seltener: „Ist das mädchenhaft genug?“). Zeit für einen meckernden Blogpost zum Thema Farben und Muster und Gender.

So manche Mutter weckt in mir das Gefühl, sie glaube jedweder Anflug von rot, rosa oder niedlich würde aus ihrem Sohn – ja was denn eigentlich machen? Welche Gefahr exakt geht für einen Jungen von einem Kleidungsstück aus, dass nicht den Aufdruck eines Bagger, eines Treckers oder eines wilden Tieres hat? Oder von einem Pulli der nicht grau, blau, grün oder schwarz ist?

Mein Sohn wächst ja mit einer 2,5 Jahre älteren Schwester auf, bei der meine Bemühungen sie möglichst lange von den „Standardmädchenfarben“ rosa, lila, pink und Glitzer fernzuhalten, nicht gefruchtet haben. Auf eigenen Wunsch hin muss bei der Dame (sie wird 5) alles so „mädchenhaft“ sein, wie es nur geht. Aber es ist eben IHR Wunsch und nicht meiner. Dadurch wächst mein Sohn aber nun auch mit lila Glitzerprinzessinnenkleidchen und Anna&Elsa auf.

Und es kommt wie es kommen muss: Völlig selbstverständlich muss das aussortierte lila-Blumenkleid von der Schwester in seinen Kleiderschrank überwandern. „Das jetzt mein Kleid.“ Und bei Gott, das Kind sieht darin zum Anbeißen niedlich aus. Und dann hasse ich mich selbst ein bisschen dafür, dass ich ihn zuhause ganz selbstverständlich in diesem Kleid herumlaufen lasse, aber bei dem Gedanken daran ihn damit in die Kita zu schicken innerlich zusammenzucke.

Geht es den „Geht-das-für-einen-Jungen?-Mamis“ auch so? Schaut man sich mal genauer in diesen Nähgruppen um, so gibt es doch immer wieder Mütter, die etwas wagen. Die mal etwas rosa oder lilafarbenes für einen Jungen verarbeiten. Oder ein niedliches Motiv. Einmal habe ich sogar einen Post gesehen, in dem eine Mutter ein Kleid für ihren Sohn genäht hat, weil er sich das so sehr gewünscht hat. Ihr glaubt gar nicht, was unter solchen Posts los ist. Da wird nicht geschaut wie hübsch das genähte Stück ist, nein, es wird verrissen, denn „Das sieht ja viel zu mädchenhaft aus“, „Sowas willst du einem Jungen anziehen??????“ „Der wird ja so gehänselt werden“. Und ich bin der Meinung genau da liegt das Problem (Achtung, es folgt Gesellschaftskritik :P).

Der Grund, warum sich Mütter nicht trauen ihren Söhnen hübsche genähte Sachen anzuziehen, oder warum sie bestimmte Stoffe lieber nicht verarbeiten, warum ich innerlich etwas zusammenzucke, wenn ich mir meinen Sohn im Kleid in der Krippe vorstelle ist doch der, dass von außen vorgegeben wird, was Kinder zu tragen haben und was ihnen gefälligst gefallen muss. An jedem Spielzeug steht dran „Für Mädchen“ (mein Sohn darf also nicht mit seiner heißgeliebten „Puppi“ spielen) oder „Für Jungs“ (Autos sind demnach für meine Tochter ein Tabu!). Selbst das bekannte Ei mit der Überraschung drin, hat mittlerweile Jungs- und Mädchenvarianten. Es gibt Joghurt mit lila Einhörnern drauf und den mit grünen Dinosauriern. Schon in der Babykleidungsecke wird fein säuberlich nach Jungs und Mädels getrennt, das setzt sich in den größeren Größen aufs grausamste fort. In der Kita bekommen die Kinder leider teilweise immer noch zu hören „Das machen Jungs/Mädchen nicht“ oder „Das ist nur für Jungs/Mädchen“. Und natürlich geht sowas von den Eltern auf die Kinder über, sodass natürlich Hänseleien unter den Kindern auftreten, wenn mal ein Junge das pinke Glitzershirt seiner Schwester stolz ausführt.

Und wisst ihr was: ich finde das muss ein Ende haben. Es nervt. Kinder sollen Kinder sein und selbst entscheiden, was ihnen gefällt. Wenn nun meine Tochter am liebsten pinke Kleidchen mit Schleifen und Chi-Chi haben möchte, na bitte, wenn es sein muss… Sie muss es ja anziehen. Wenn sie nun lieber das Shirt mit dem coolen Skatermotiv haben möchte: Himmel, wer solche Motive erfunden hat gehört einer Geschmackskontrolle unterzogen, aber meinethalben. Genauso möchte ich aber auch, dass mein Sohn das Recht hat, lila Blümchen auf dem Shirt zu haben, ohne sich blöde Sprüche anhören zu müssen. Ich möchte, dass Mamas die gerne nähen auch roten Stoff mit weißen Punkten für ihre Jungs verarbeiten, weil sie ihn schön finden. Und dass sie keine Angst davor haben, dass sie oder gar ihre Kinder dadurch in einen Shitstorm gelangen. Ich möchte, dass meine Kinder lernen, dass Farben und Muster für alle da sind und dass jeder Mensch das Recht hat, die Kleidung zu tragen, die sie/er/they mögen.

Und ja, auch ich muss mir dabei an die eigenen Nase fassen, denn natürlich bin auch ich nicht immer frei von solchen Gedanken. Aber wenn wir alle uns das mal bewusst machen, mal kurz durchatmen und dann nochmal neu drauf gucken, vielleicht kommt dann bald nicht mehr so oft die Frage „Geht das denn für einen Jungen?“ sondern auch vermeintlich nicht ausreichend jungenhafte Kleidung wird als solche akzeptiert: als Kleidung, die nun wirklich nicht den Menschen ausmacht.

Und noch eine spannende Frage (die dann aber vermutlich einen eigenen Post wert wäre, das wird hier sonst zu lang): wann ist Kleidung „mädchenhaft“ genug und warum haben Mädchen bei Kleidung mehr Freiheit als Jungs?

Es blüht so schön

Entschuldigt die lange Funktstille. Eigentlich hatte ich mir ja wirklich mehr Kontinuität hier vorgenommen, aber die letzten Wochen waren wuselig. Die letzte Zeit vor den Sommerferien war in der Schule nochmal geprägt von viel Aufregung und die ersten drei Wochen der Ferien haben wir uns dann bewusst Zeit für die Familie genommen.

Nun gehen die Kinder seit einer Woche wieder in die Kita und ich komme wieder zum arbeiten aber auch wieder mehr zum Handarbeiten. So ist letzte Woche passend zu den hochsommerlichen Temperaturen ein Kleid für mich entstanden. An dieser Stelle der bekannte Hinweis, dass der Post unbezahlte und unbeauftragte Werbung enthält, da ich den Stoffhändler und Schnittmusterersteller nenne und verlinke.

Zu Beginn der Corona-Zeit habe ich jede Menge Woll- und Stoff-Frustkaufen betrieben. Dabei habe ich auch diesen wunderschönen Stoff von Graustufen Stoffe erstanden. Die Alice in rauchblau. Ich bin ja sonst nicht so für Blumen zu haben, aber diese hier fand ich einfach super. Der Schnitt ist das Bindekleid „Hanni“, ebenfalls von Graustufen Stoffe.

Ich habe mich für die Version mit Beleg am Oberteil entschieden, wer das nicht gerne mag, hat auch die Option einfach einzufassen. Die Träger werden dann zwischen Beleg und Oberteil genäht, was etwas fummelig war, aber dann doch ganz gut geklappt hat. Ein sehr schnell genähtes Sommerkleid, dass auch für schickere Anlässe wirklich gut geeignet ist.

Im Moment beginne ich tatsächlich so langsam mit der Herbstproduktion. Für die Tochter und für mich sind erste Hoodies in Arbeit, denn ich bin sicher, die kühleren Tage kommen bestimmt.

Und weil heute Dienstag ist, kommt der Post zu Handmade on Tuesday.

WIP WIP Hurra – 04.07.2020

Es ist wieder Zeit für den monatlichen Rückblick auf meine WIPs, diese Woche verbunden mit dem Rückblick auf die letzte Woche. War nicht viel los, zumindest im Handarbeitsbereich. Wir hatten Zeugniskonferenzen und da bin ich zu nix gekommen.

Aber am Dienstag haben wir vorher noch einen Ausflug in den Zoo Hannover gemacht und konnten dabei das Eisbärbaby „Nana“ in voller Aktion erleben. Das war definitiv nicht nur das Wochen-Highlight der Kinder in dieser Woche.

Dann der monatliche Blick auf meine WIPS: der Revontuli, der Kitten und auch der Mahana-Shawl sind leider nicht gewachsen.

Beim Celestarium habe ich etwa 10 Runden geschafft:

Bei meinem TimeTurner-Sweater bin ich nun unterhalb der Ärmel-Abteilung, es fehlen noch ca. 2 cm bis zur Taillenabnahme:

Dann habe ich fleißig an den Juni-Socken für den #6monate12socken-KAL auf Instagram gestrickt, der erste ist fertig, beim zweiten bin ich leider erst am Schaft angekommen. Und weil ich ja noch nicht genug auf den Nadeln habe *hust*, habe ich für den #paillettenperlenplunderfal vom frickelcast direkt noch ein neues Paar Socken angefangen 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche. Hier heißt es nochmal 10 Tage durchhalten bis zu den Sommerferien. Die haben wir alle nötig!

Verlinkt beim Samstagsplausch

Sommerliche Eitelkeiten

Ich habe mir ja vorgenommen, mehr für mich zu nähen. In diesem Zusammenhang soll auch meine Tshirt-Sammlung erweitert werden. Ich trage eigentlich immer T-Shirt, auch im Winter, dann eben mit Strickjacke drüber. Pullover trage ich nur höchst selten, wobei ich im letzten Winter festgestellt habe, dass ich Longhoodies eigentlich ganz cool finde, das könnte sich also dieses Jahr etwas ändern.

Auch hier gilt: im folgenden Post nenne ich Stoffbezugsquelle und Schnittmusterhersteller. Es handelt sich dabei vermutlich um Werbung, auch wenn diese unbeauftragt und ohne Gegenleistung erfolgt.

Auf der Suche nach einem schönen Shirt Schnitt, bin ich auf das Shirt „Vanity“ von HipStars gestoßen. Mir hat dabei besonders gut gefallen. dass es sowohl als Shirt als auch als Kleid zu nähen ist. Besonders raffiniert fand ich die in Falten gelegte Passe, das wirkt sicher auch schön mit verschiedenen Stoffen und etwas Kontrast dabei. Eine dort eingenähte Paspel oder ähnlichen Tüddelkram kann ich mir auch gut vorstellen.

In meinem Fall aber ganz schlicht als T-Shirt aus nur einem Stoff, allerdings mit anderen Ärmeln, weil ich vom Hauptstoff nicht genug hatte. Leider habe ich im ersten Anlauf den Ausschnitt etwas total verhunzt beim einfassen, weshalb er jetzt etwas improvisiert ist. Macht aber nix, gefällt mir trotzdem.

Leider ist der Stoff nahezu unmöglich schön aufs Foto zu bekommen, es sind goldene Möwen auf dem weißen Grund.

Insgesamt bin ich mit dem Schnitt sehr glücklich, ich würde das nächste Mal vielleicht am Ausschnitt mit einem Beleg arbeiten, das klappt bei mir einfach am besten. Aber ich kann mir durchaus vorstellen nochmal ein Shirt oder sogar ein Kleid aus dem Schnitt zu nähen.

Und weil es endlich mal wieder was für mich ist, verlinke ich bei Du für dich am Donnerstag.

#paillettenperlenplunderfal

Es ist wieder soweit! Die Damen vom frickelcast, Frau Feierabendfrickeleien und Frau Jetztkochtsieauchnoch starten bei Instagram den #pailletenperlenplunderfal.

(c) frickelcast

Vom 01.07. bis zum 31.07. wird gewerkelt was das Zeug hält. Ob genäht, gestrickt, gehäkelt, getöpfert ist völlig egal, hauptsache bunt, glitzerig, fedrig, pudrig, plundrig. Jede Woche stellt eine Plunderpatin ein Projekt vor, mit Tutorial und Begleitung, dass gewerkelt werden kann. Und am Ende gibts auch was zu gewinnen. Für weitere Details zu den Plunderpaten und dem Gewinnspiel verweise ich auf den Frickelcast bzw. das Instagramprofil vom Frickelcast.

Auch wenn ich eigentlich echt zuviel angefangen habe und meine Juni-Socken noch immer nicht fertig sind, habe ich ein super schönes Knäul Glitzersockenwolle von Krakenyarns gewickelt und werde mich mit einem Paar Socken am FAL beteiligen. Meine Schwester und ich haben uns noch ein anderes, gemeinsames Projekt vorgenommen, ich hoffe wir schaffen es.

Also: ran ans Material und losfrickeln!

Little Sailor Boy

Der Post enthält Werbung, da ich Designer und Stoffbezugsquelle nenne. Dies ist unbeauftragt und ohne Gegenleistung.

Ich habe für den Sohnemann sehr gerne die Wendejacke von Klimperklein genäht. Leider geht sie nur bis Größe 92 und da wir nun an der Schwelle von Größe 92 zu Größe 98 stehen, war mir das zu heikel, denn schließlich soll die Jacke auch noch im Herbst und im Idealfall auch im Frühling nächstes Jahr passen.

Aber die letzte Jacke ist definitiv nun zu klein, also musste eine neue her. Oft habe ich in diversen Nähgruppen bei Facebook schon die Zipfeljacke Bella gesehen, die der Wendejacke relativ ähnlich sieht, andere Ärmel aber sonst vergleichbar finde ich. Und die gibt es bis Größe 128, da werde ich also noch lange was von haben.

Also habe ich mich dran gemacht und eine neue Jacke genäht. Da ich dringend mal Stash reduzieren muss, habe ich Stoffe aus den Vorräten gesucht und mich für einen süßen Ankerstoff entschieden, den ich im letzten Jahr als Kombistoff zu einem Panel bei Stoffwelten dazu gekauft habe. Das Panel ist bereits vernäht, vom Kombistoff war noch jede Menge übrig. Für innen habe ich einen einfachen blauen Jersey verarbeitet.

Fotos mit dem Mini drin sind derzeit unmöglich zu bekommen. Er hat keine Lust und das akzeptiere ich. Bei Jacken ist es eh schwierig dann ohne Gesicht hinzubekommen 😉

Für mich habe ich auch mal wieder was gemacht, ein UFO wurde fertig, dazu kommt dann die Tage ein Post. Diesen hier verlinke ich beim Kiddikram und bei Handmade on Tuesday.